Royal PhilipsVernetzte Technologien bieten Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Gesundheitssystems. Sie ermöglichen proaktivere Strukturen, mit denen dem demographischen Wandel, der wachsenden Zahl chronisch Erkrankter und dem steigenden Kostendruck begegnet werden kann. Der Future Health Index von Philips zeigt jedoch, dass der Kenntnisstand von Patienten und medizinischem Fachpersonal über vernetzte Versorgung noch gering ist. Um die Möglichkeiten neuer Versorgungsmodelle zu nutzen, sind daher Aufklärung und die Bereitschaft zur Kooperation dringend notwendig. Ein ermutigendes Beispiel ist das Innovationsfondsprojekt „pAVK - TeGeCoach“, das die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) als Konsortialführer gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK), dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart (RBK), der mhplus Betriebskrankenkasse und Philips vorantreibt.

Vernetzte Technologien bieten Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Gesundheitssystems. Sie ermöglichen proaktivere Strukturen, mit denen dem demographischen Wandel, der wachsenden Zahl chronisch Erkrankter und dem steigenden Kostendruck begegnet werden kann. Der Future Health Index von Philips zeigt jedoch, dass der Kenntnisstand von Patienten und medizinischem Fachpersonal über vernetzte Versorgung noch gering ist. Um die Möglichkeiten neuer Versorgungsmodelle zu nutzen, sind daher Aufklärung und die Bereitschaft zur Kooperation dringend notwendig. Ein ermutigendes Beispiel ist das Innovationsfondsprojekt „pAVK - TeGeCoach“, das die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) als Konsortialführer gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK), dem Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart (RBK), der mhplus Betriebskrankenkasse und Philips vorantreibt.

Empfehlung des Arztes als Türöffner
Im Future Health Index (FHI) geben 44% der deutschen Patienten an, dass sie Technologien zur vernetzten Versorgung nutzen würden, wenn ihnen der behandelnde Arzt dazu eine Empfehlung ausspräche. Allerdings ist sowohl bei Ärzten als auch bei Patienten in Deutschland Aufklärung notwendig. Laut der Studie haben knapp 60% des medizinischen Fachpersonals und 70% der Patienten keinen oder nur einen geringen Kenntnisstand über Connected Care-Technologien. Wenn sie über Wissen verfügen, sehen Patienten und Ärzte Vorteile für alle Bereiche der Gesundheitsversorgung: Diagnose, Home Care, Behandlungen, Prävention und gesünderes Leben. Außerdem sind sie davon überzeugt, dass sich Kosten reduzieren lassen.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit gewünscht
Laut des FHI glauben 60% des befragten medizinischen Fachpersonals, dass sich der medizinische Informationsaustausch in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre erhöhen wird. Aktuell nehmen Ärzte die Verantwortung der Patienten für die sektorenübergreifende Datenübermittlung als gering wahr. Sie sehen aber großes Potenzial in einer stärkeren Einbindung der Patienten. Über die Hälfte wünscht sich in Zukunft eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Patienten und Ärzten bzw. Gesundheitseinrichtungen. Die von den Patienten selbst kontinuierlich erhobenen Daten spielen dabei eine zentrale Rolle. Zudem stärkt dies die Eigenverantwortung der Patienten. So fühlen sich 72% der Patienten, die ihre Daten teilen, als Eigentümer der Daten. Bei Patienten, die vernetzte Technologien nicht nutzen, sind es nur 60%.

Sektorenübergreifende Vernetzung aller Beteiligten
„Der Future Health Index unterstreicht, wie wichtig es ist, alle Beteiligten von den Vorteilen vernetzter Versorgung zu überzeugen“, erklärt Peter Vullinghs, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH. „Patienten vertrauen nach wie vor auf den Rat ihres behandelnden Arztes. Als Industriepartner in verschiedenen Projekten zur vernetzten Versorgung wissen wir, dass sich das Potenzial digitaler Versorgungsmodelle nur ausschöpfen lässt, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und Patienten vom Nutzen der neuen Versorgungsoptionen überzeugt sind.“

Die Coachingplattform „pAVK - TeGeCoach: Gesundheitscoaching und telemetrisch unterstütztes Gehtraining (TeGe) zur Steigerung der Lebensqualität“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie vernetzte Technologien eine konsequente Therapiebegleitung ermöglichen. In dem Innovationsfondsprojekt werden Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) mit einem Aktivitätstracker ausgestattet, der Informationen zum Gehtraining und zur Herzfrequenz erfasst. Die Daten werden dann mit dem Patienten gemeinsam ausgewertet und motivieren durch die sichtbar gemachten Fortschritte zur Fortsetzung und Verbesserung des Trainings. Das unterstützt Patienten dabei, einen mobilen und damit gefäßförderlichen Lebensstil im Alltag zu etablieren.

Der Future Health Index
Die von Philips in Auftrag gegebene globale Studie untersucht, inwieweit Länder bereit dafür sind, langfristige globale Herausforderungen im Gesundheitsmarkt zu bewältigen. In der internationalen Befragung unter mehr als 2.600 Medizinern und 25.000 Patienten aus dem Jahr 2017 werden Wahrnehmungen, Verhaltensweisen und Einstellungen in Bezug auf drei wichtige Faktoren analysiert: Zugang zum Gesundheitssystem, Integration des jetzigen Gesundheitssystems und Adaption von Technologien zur vernetzten Versorgung im Gesundheitsmarkt.

Was ist vernetzte Versorgung?
Vernetzte Versorgung ist die sektorenübergreifende Zusammenarbeit aller Personen, Institutionen und Unternehmen, die an der Gesundheitsversorgung beteiligt sind. Die gemeinsame Erfassung und Nutzung von Gesundheitsdaten ermöglicht den Schritt von der episodischen zur kontinuierlichen Gesundheitsversorgung und macht ein proaktiveres und präventiveres Agieren im Gesundheitswesen möglich. So lassen sich schwere Verläufe und akute Verschlechterungen bei chronischen Erkrankungen verringern. Patienten können das Gesundheitswesen einfacher und besser nutzen.

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