ZTGAm 26. September 2017 veranstaltet die ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH bereits zum dritten Mal den Fachkongress „eHealth.NRW - Das digitale Gesundheitswesen“. Das kostenlose Veranstaltungsformat findet in diesem Jahr im Haus der Technik in Essen statt und bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erneut einen Rundum-Überblick über den aktuellen Stand des Aufbaus der Telematikinfrastruktur (TI).

Das Tagungsprogramm beleuchtet die vielfältigen Möglichkeiten zum Aufbau der Telematikinfrastruktur aus der Sicht verschiedener Akteurinnen und Akteure des digitalen Gesundheitswesens sowie aus der Perspektive von Patientinnen und Patienten. Der Kongress verdeutlicht zudem, welche innovativen Wege Nordrhein-Westfalen einschlägt, um den digitalen Wandel im Gesundheitswesen mitzugestalten sowie Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Land zu verbessern.

In vier moderierten Diskussionsrunden geben namhafte Gäste aus Politik, Forschung, Verbänden und Industrie als auch Anwender sowie Leistungserbringer ihre Einschätzung zur aktuellen Situation und richten das Augenmerk auf zukunftsfähige Entwicklungen und Lösungswege. Aktuelle EFRE-Förderprojekte, die sich mit Telematik bzw. Telemedizin beschäftigen, präsentieren vor Ort ihre Ziele, Perspektiven und (Teil-)Ergebnisse im Rahmen einer begleitenden Poster-Ausstellung.

„Mit dem sukzessiven Anschluss der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur ist ein wichtiger Fortschritt zu einem vernetzten, sicheren Informationsaustausch erreicht. Nun ist es an der Zeit, die TI und die daran angesetzten Lösungen wie den elektronischen Arztbrief oder die elektronische Fallakte in den Versorgungsalltag zu bringen,“ so Lars Treinat, ZTG-Geschäftsführer (Geschäftsbereich Telematik). „Dafür betrachten wir den Ausbau des digitalen Gesundheitswesens ganzheitlich: Alle Berufsgruppen und auch die Anwender selbst müssen einbezogen werden.“

Rainer Beckers, ZTG-Geschäftsführer (Geschäftsbereich Telemedizin), freut sich: „Dass wir eHealth.NRW bereits zum dritten Mal veranstalten können, zeigt, wie groß das Interesse am Thema ist. Neben den technischen Aspekten widmet sich die Tagung diesmal auch ausdrücklich den sektorübergreifenden Prozessen und dem Nutzen für die Patienten. Gerade dieser Punkt ist für die jetzt anstehende Phase der Realisierung der Anwendungen von hervorgehobener Bedeutung. Ich freue mich daher auf eine rege Diskussion und gemeinsamen Austausch.“

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