Royal PhilipsDer Health Innovation Port (HIP) auf dem Philips Campus in Hamburg-Fuhlsbüttel wurde Anfang des Jahres gegründet und ist schon jetzt zum offiziellen Startschuss ein inspirierender Ort, an dem etablierte Unternehmen aus dem Gesundheitssektor und junge Start-ups zusammenfinden. Nun öffnete Hamburgs erster Collaboration Space mit Fokus auf eHealth, Gesundheit und Medizintechnik auch offiziell seine Tore. Während der Eröffnungsfeier lernten rund 200 geladene Gäste die Räumlichkeiten und HIP-Bewohner kennen. Unter den Anwesenden waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Unterstützer sowie Journalisten und Interessierte aus der Hamburger Gründerszene.

Inzwischen haben sich neun Start-ups dort angesiedelt und die jungen Gründer stehen in engem Austausch mit Partnern wie Philips und der Techniker Krankenkasse (TK). Auch die Stadt Hamburg hat großes Interesse am Gedeihen dieses einzigartigen Projekts. „Besonders für Hamburg als Gesundheitsstadt ist es wichtig, für junge Unternehmen dieses Sektors attraktiv zu sein und die finanziellen, rechtlichen und kulturellen Hürden für Start-ups so gering wie möglich zu halten“, so Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Peter Vullinghs, Geschäftsführer Philips GmbH Market DACH, betonte während der Eröffnung der rund 550 Quadratmeter großen Location, „in Hamburg produziert Philips seit knapp 100 Jahren Medizintechnik für den Weltmarkt. Hier sitzt die geballte Health-Expertise inklusive der Deutschen Philips Forschung. Darüber hinaus nimmt auch der Bereich Digital Health für uns einen immer größeren Stellenwert ein. Mit dem Health Innovation Port gehen wir nun den nächsten Schritt und wollen gemeinsam mit Start-ups aus der Gesundheitsbranche die Transformation im Gesundheitswesen gestalten. Bei Philips sind wir davon überzeugt, dass diese Entwicklung am besten mit starken Partnern zu schaffen ist und genau aus diesem Grund wollen wir mit dem HIP eine Brücke zwischen der etablierten Gesundheitsbranche und der Gründerszene schlagen.“ Zusätzlich zu den Aktivitäten im HIP bietet Philips das globale „HealthWorks Start-up Breakthrough Program“ auch am Standort Hamburg an und beteiligt sich mit seinem HealthTech Venture Fund an unterschiedlichsten Gesundheits-Start-ups.

Auch für die TK als größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands ist klar: Die Digitalisierung bietet große Chancen, Patientinnen und Patienten besser zu versorgen. „Die TK hat den Anspruch, digitaler Marktführer zu sein. Das bedeutet: Wir möchten den Wandel im Gesundheitswesen aktiv gestalten“, erklärt Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. „Echter Fortschritt lebt vom Austausch. Der HIP bietet ein ideales Umfeld, um mit Start-ups und ihren innovativen Ideen zusammenzukommen. Deshalb haben wir gerne die Möglichkeit ergriffen, als erster Co-Founder in den HIP einzusteigen. Unser Ziel ist es, die frischen Impulse der Start-ups aufzugreifen, und diese jungen Unternehmen gleichzeitig dabei zu unterstützen, im Gesundheitssystem Fuß zu fassen. Wir möchten das Beste aus beiden Welten zusammenbringen, damit unsere Kunden von der fortschrittlichsten Versorgung profitieren können“, so Ballast weiter.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz: Der HIP hat sich dem Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlichem Sektor verschrieben und möchte gemeinsam mit relevanten Akteuren aus der Gesundheitsbranche den Gesundheitsmarkt der Zukunft neu gestalten.

Über den Health Innovation Port (HIP)
Der Health Innovation Port (HIP) befindet sich auf über 550 Quadratmetern Fläche mitten im Zentrum des Philips Campus in Hamburg-Fuhlsbüttel. Als erster Coworking Hub Hamburgs mit Fokus auf eHealth, Gesundheit und Medizintechnik richtet sich der HIP an Start-ups aus allen Bereichen der Gesundheitsbranche. Im Zentrum steht der Wissenstransfer zwischen Start-ups, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem starken Partnernetzwerk bündeln relevante Akteure aus dem deutschen Gesundheitsmarkt, wie die Techniker Krankenkasse als größte deutsche Krankenkasse und Co-Founder des HIP, öffentliche Einrichtungen, Kliniken und Forschungseinrichtungen, ihre Kompetenzen in einer Innovationsplattform. Ziel dabei ist es, Gründer bei der Entwicklung ihrer Ideen im Gesundheitsmarkt bestmöglich zu unterstützen und voran zu bringen. Seit Anfang 2017 haben sich bereits neun Start-ups angesiedelt. Neben modularer, moderner Einrichtung, State-of-the-Art Infrastruktur sowie einer großen Event-Fläche werden Innovations- und Experimentierräume in Form eines Makers-Lab mit 3D-Drucker oder Laser-Cutting bereitgestellt. Ein breites Veranstaltungsprogramm wird ergänzt um Formate wie Coaching und Mentoring, die jungen Gründern helfen sollen, in der Branche Fuß zu fassen.

www.healthinnovationport.de

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