Royal Philips ElectronicsVom 24. bis 27. Mai zeigt Philips auf dem 98. Deutschen Röntgenkongress in Leipzig seine jüngsten Innovationen aus den Bereichen Computertomographie, Magnetresonanztomographie, bildgeführte Therapie, Radiographie, Ultraschall und klinische IT. „Die Radiologie ist ein durch hohe Veränderungsdynamik und Komplexität geprägtes Schlüsselfach, das vor allem in interdisziplinären Kontexten immer mehr an Bedeutung und Verantwortung gewinnt. Nur Bilder machen und interpretieren? Diese Zeiten sind längst vorbei. Getreu dem diesjährigen Motto `Alles im Blick` tragen die von uns vorgestellten Produkte und Lösungen dazu bei, den Horizont des Machbaren im Sinne der bestmöglichen Patientenversorgung zu erweitern“, erklärt Peter Vullinghs, CEO Philips DACH und Market Leader Health Systems.

Azurion vereint Performance und optimale Versorgung
Interventionalisten sehen sich heute mit der Herausforderung konfrontiert, bei zunehmend anspruchsvollen Prozeduren und gleichzeitig steigenden Patientenzahlen weiterhin eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Azurion unterstützt sie dabei, katheterbasierte Eingriffe sicherer und schneller durchzuführen. Die Anfang 2017 gelaunchte Angiographie-Plattform realisiert Potenziale zur Workflow-Optimierung und überzeugt durch höchsten Bedienkomfort. Der Anwender hat direkt am Untersuchungstisch die volle Kontrolle. Über das Touchscreen-Modul Pro können Bildparameter geändert sowie Röntgenaufnahmen angezeigt und per Fingergestik gezoomt werden. Auf dem 58 Zoll-Monitor FlexVision Pro stehen alle für die Prozedur relevanten Informationen zur Verfügung. ProcedureCards verkürzen durch RIS/KIS/CIS-Code-basierte Systemvoreinstellungen die Vorbereitungszeiten. Die ClarityIQ-Technologie erlaubt eine Strahlenreduktion um bis zu 75 Prozent. Im Rahmen der onkologischen Therapie erleichtert die exzellente Bildqualität beispielsweise die Embolisation von Tumoren und Metastasen. In der Neuroradiologie zeigt Azurion seine Vorteile bei der Akutbehandlung des Schlaganfalls.

IQon Spectral CT: Kein Entweder-oder, sondern Sowohl-als-auch
Mit dem IQon Spectral CT ist der erste Scan gleich der richtige. In nur einem 120 kV-Scan generiert das auf Dual Layer-Detektortechnologie basierende System simultan konventionelle plus spektrale Bildinformationen. Beide Datensätze stehen automatisch nach jeder Untersuchung zur Verfügung - dosisneutral und ohne Kompromisse in puncto Workflow, Field of view oder Rotationszeit. So kann der Radiologe bei Auffälligkeiten, Zufalls- oder unklaren Befunden im Nachhinein Spektraldatenanalysen durchführen, ohne sich vorab für ein Dual Energy-Protokoll entscheiden zu müssen. Darüber hinaus eröffnet die spektrale Computertomographie über alle Anwendungsbereiche hinweg, vor allem aber in deronkologischen Bildgebung, neue diagnostische Möglichkeiten. Unter Verwendung von Materialdekompositionsalgorithmen lassen sich Bilder für die Differenzierung unterschiedlicher Gewebetypen und quantitative Auswertungen, zum Beispiel der Kontrastmittelaufnahme, rekonstruieren. Der Untersucher erhält einen umfassenderen Eindruck vom biologischen Verhalten von Tumoren; Tumorgewebe und gesundes Gewebe heben sich deutlicher voneinander ab. Läsionen können einfacher detektiert und charakterisiert, operative Eingriffe besser geplant sowie das Ansprechen auf Chemotherapie und die Prognose des Patienten genauer abgeschätzt werden.

MR-Bildgebung und klinische IT mit Schwerpunkt Neuroradiologie
Schlaganfall, Demenz, Parkinson - infolge des demografischen Wandels steigt auch die Zahl von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Philips setzt deshalb einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Anwendungen für die neuroradiologische MR-Bildgebung. So ermöglicht die hochauflösende 3D-Black Blood-T1-TSE-Sequenz eine genauere Differenzierung von Gefäßlumen und intraluminalem Blutsignal, sodass der Untersucher atherosklerotische und entzündliche Gefäßwandveränderungen sowie tumoröse Raumforderungen in einem früheren Stadium erkennen kann. Die Anwendung 3D NerveVIEW unterstützt die Diagnostik peripherer Nervenläsionen, indem sie durch eine hochauflösende T2w-TSE-Akquisition mit reduziertem restlichem intraluminalem Signal die Darstellung des Plexus brachialis und Plexus lumbalis optimiert.* 4D Trance ist eine angiographische Technik für die Diagnostik arteriovenöser Malformationen, die ohne Kontrastmittel auskommt, eine zeitliche Auflösung bis 160 ms sowie die MIP-Darstellung mehrerer Phasen bietet.

Auch in der klinischen IT setzt Philips den Fokus in diesem Jahr auf die Neuroradiologie. Release 9.0 der Nachverarbeitungslösung IntelliSpace Portal integriert zahlreiche multimodale Funktionen und Tools für die Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle von Erkrankungen des Nervensystems. Für die Magnetresonanztomographie steht erstmals eine Applikation für das Longitudinal Brain Imaging zur Verfügung, um das Fortschreiten neurodegenerativer Prozesse im Verlauf der Zeit besser beobachten zu können. MR NeuroQuant erlaubt eine vollautomatische Segmentierung und Volumetrierung des Gehirns sowie Normvergleiche mit individuellen alters- oder geschlechtsspezifischen Daten. Mit der Einführung von Machine Learning geht Philips zudem den nächsten Schritt hinsichtlich optimierter Workflows. Das System passt die Datenvorverarbeitung automatisch an die Bedürfnisse des Anwenders an und trägt damit zur Effizienzsteigerung bei.

CombiDiagnost R90: Die universelle Lösung für digitale Radiographie und Durchleuchtung
CombiDiagnost R90 ist ein ferngesteuertes 2-in-1-System für die klassische Durchleuchtung und die digitale Radiographie, die unter den Gesichtspunkten intelligente Raumnutzung, Kosteneffizienz und Strahlenschutz entwickelt wurde. Der vollständig digitale Workflow und die flexiblen SkyPlate-Detektoren verkürzen die Untersuchungszeiten und gewährleisten damit maximalen Patientendurchlauf. Die Processing-Technologie UNIQUE sorgt durch Kontrastharmonisierung und Hervorhebung von Details für hervorragende Bildqualität. Sowohl Patienten als auch Anwender profitieren von den Applikationen für Dosismanagement und -reduktion.

Philips Ultraschall: EPIQ Evolution 3.0 und Affiniti Continuum 1.0
Mit EPIQ Evolution 3.0 und Affiniti Continuum 1.0 erweitert Philips sein Premium- und Highend-Portfolio im Bereich Ultraschall. Möglichkeiten zur Workflow-Optimierung und komfortabel zu bedienende Bildbearbeitungswerkzeuge machen es dem Anwender leicht, das Potenzial der Sonographie im klinischen Alltag voll auszuschöpfen. Bei interventionellen Eingriffen vergrößert der MaxVue Full HD-Monitor im 16:9-Format das Sichtfeld um fast 40 Prozent im Vergleich zum Format 4:3. Neue Software-Updates für die Diagnostik tragen dazu bei, den Stellenwert der Sonographie als Alternative zu anderen bildgebenden Modalitäten zu erhöhen. So lässt sich zum Beispiel bei Patienten mit Leberzirrhose oder -fibrose die Gewebeelastizität nicht-invasiv mit der Scherwellen-Elastographie-Funktion ElastQ beurteilen. Ein weiteres Feature ist PercuNav 5.3, eine Lösung zur Fusion von Ultraschall- mit CT-, PET- und MRT-Datensätzen. Dank der exklusiven Philips Technologie Anatomical Intelligence Ultrasound (AIUS) und Autoregistrierung erfolgt die Überlagerung der unterschiedlichen Modalitäten und sonographischen Echtzeitaufnahmen automatisch binnen weniger Sekunden. Einsatzszenarien sind zum einen Nach- und Verlaufsuntersuchungen bei Patienten mit abdominellen Erkrankungen. Zum anderen unterstützt PercuNav bei bildgeführten Interventionen die präzise Navigation der Nadel und trägt dadurch zu einer exakteren Biopsie und Beurteilung von Tumoren bei.

Philips Lunch-Symposium und Radiologie-Forum
Zum ersten Mal findet in diesem Jahr das Philips Radiologie-Forum am Philips Stand in Halle 2 statt. Keynotes stellen die Innovationen des Gesundheitsunternehmens kurz und knackig vor, geben Denkanstösse und laden zum Dialog ein. Abseits des Industrieforums ist Philips am 25. Mai mit einem hochkarätig besetzten Lunch-Symposium zum Thema „Ohne das richtige Bild keine zielgerichtete Therapie: Schnelle, robuste und indikationsspezifische Bildgebung für Ihre Patienten” vertreten.

*Bei Verwendung des MSDE BlackBlood-Vorpulses mit STIR/SPAIR, im Vergleich zur STIR/SPAIR-Sequenz ohne MSDE-Vorpuls

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